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DEUTSCHLAND
In Genf wurde von dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eine Resolution gegen die Siedlungspolitik der israelischen Regierung verabschiedet.

UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay sagte im Vorfeld in Genf, dass die Israelis einen “Mangel an Respekt vor dem Recht auf Leben” hätten. Bis auf eine einzige Ausnahme unterstützen alle anderen sechsundvierzig Mitglieder einhellig die Verabschiedung des Dokumentes.

Entgegen aller aktuellen Verlautbarungen über die diplomatischen Treffen – die Verurteilung und der Druck auf Israel – weigerte sich die US-Regierung, diese Resolution zu unterstützen und stimmte dagegen.

Was hinter den verschlossenen Türen mit Benjamin Netanyahu verhandelt wird scheint nicht von so gravierenden Meinungsverschiedenheiten geprägt zu sein wie zur Beruhigung für die Öffentlichkeit in Presseberichten dargestellt wird. Der ausgefallene gemeinsame Fototermin mit Präsident Obama ist eine medienwirksame Augenwischerei. Das Abstimmverhalten der USA in Genf ist entscheidend, Friedensgespräche zu wollen, die nur ohne Siedlungsbau in Ostbeitolmoghaddas und den palästinensischen Gebieten möglich sind.


 

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..Sehr geehrter Herr Bonhorst,

 

Ich habe in Broders Blog schon einiges ertragen müssen an Gemeinheit, Häme, Zynismus, aber das alles war nichts gegen Ihren Beitrag, der an Dummheit wohl nicht übertroffen werden kann. Ich kann mir schon vieles vorstellen, aber dass ein dummer deutscher Journalist, uns Juden beibringen will, dass die Mordaufträge der israelischen Regierung moralisch in Ordnung sind, das ist zu viel. Und dass wir auch noch stolz sein sollen auf einen Mossad, der seit der Ermordung der Mörder von München eine Pleite nach der anderen fabriziert, in Jordanien, in Norwegen, in USA und jetzt auch noch in Dubai. Nur ein Dummkopf wie Sie kann da stolz wie Oskar sein, viele, sehr viele Israelis sind es nicht. Da brauchen Sie nur die israelische Presse zu lesen, wenn Sie es bloß könnten.

Sie verwechseln immer wieder Land und Staat. Wir Juden haben uns nicht „unseren Staat“ genommen. Welcher sollte das sein. Wir haben uns „unser“ Land genommen und darauf einen neuen Staat gegründet. Aber klein Moritz weiß es besser.

Es wäre eine Chance, schreiben Sie, auf einen sehr kleinen Staat (?!), der leider umgeben von Leuten wäre, die diesen Staat wieder vom dortigen Erdboden verschwinden sehen wollen. Wie dumm muss man denn sein, solch einen Schwachsinn zu schreiben? Und was, wenn der Staat, oder sagen wir es endlich richtig, das Land, nicht von „Leuten“ umgeben war, sondern Menschen dort in und auf diesem Land gelebt haben? Was hätten die „Deutschen“ getan, wenn sie ein kleines Land vorgefunden hätten, dass nicht leer ist, sondern von mehr als 800 000 Menschen bewohnt ist, von den umgebenden Nachbarn ganz zu schweigen.

 

Ach Herr Bonhorst, es lohnt sich nicht ihre dummen Zeilen auseinanderzunehmen.

 

Aber nur noch eines, lieber Herr: Schreiben Sie doch bitte noch einen Beitrag, diesmal vielleicht für SEMIT, denn Die Achse des Guten wird es nicht abdrucken: Stellen wir uns mal vor…wir Deutsche wären Jahrhundertelang in unserem Land geblieben und dort Überfälle von Christen und anderen Kolonialisten überlebt bis dann ein anderes Volk kommt und uns Deutschen aus unserem Land vertreibt…wie würden wir Deutsche reagieren? Sagen Sie es mir

 

 

 

Das Russell-Tribunal zu Palästina

Warum es nötig ist

Am 9. Juli 2004 veröffentlichte der Internationale Gerichtshof ( International Court of Justice, ICJ ) in Den Haag ein Gutachten, in dem er darlegte, dass die Mauer, die Israel im besetzten Palästina errichtet, illegal ist. Elf Tage später verabschiedete die Vollversammlung der Vereinten Nationen mit überwältigender Mehrheit die Resolution ES-10/15, in der sie das Gutachten des ICJ anerkannte und die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen aufrief, ihren gesetzlichen Verpflichtungen, wie im Gutachten niedergelegt, nachzukommen, nämlich: keine Hilfe oder Unterstützung beim Bau der Mauer zu gewähren oder die daraus resultierende illegale Situation nicht anzuerkennen und sicherzustellen, dass Israel seinen Verpflichtungen gemäß dem humanitären Völkerrecht und dem Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes nachkommt.

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Frau Claudia Roth
Vorsitzende der Grünen                             Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Und Fraktion Die Grünen
Deutscher Bundestag
Berlin



Sehr geehrte Frau Roth,

der Presse entnahm ich, daß Sie sich über die Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen im Iran anläßlich der Rede des iranischen Außenministers ziemlich aufgeregt hätten. Auch ich finde vor allem die dortigen Hinrichtungen barbarisch. So ist es auch richtig, daß diese angeprangert werden.

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Israels $ 2Milliarden-Bahnprojekt

Es ist dafür bestimmt, kleine entfernte Siedlungen in der Westbank unter einander und mit Jerusalem zu verbinden. Es geht auf Kosten des USA- und EU-Steuerzahler.

Die französische Gesellschaft baut ein $ 2Milliarden –Eisenbahnprojekt für die israelischen Behörden für den Schnellbahntransport. Die Route der Schnellbahn schließt eine Anzahl jüdischer Siedlungen rund um Jerusalem ein, die auf gestohlenem palästinensischem Land gebaut wurden. Es sichert die gute und rasche Verbindung dieser Siedlungen mit den zentralen Gebieten der Stadt.
ASN, die holländische Bank, besitzt Anteile der franz. Firma Veolia, deren Tochtergesellschaft Connex-Israel 5% des CityPass-Consortium besitzt.

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