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DEUTSCHLAND

„Legitimes“ Recht Israel zu kritisieren

 

Offener Brief an Stephan Kramer

 

Wenn ich Sie so sehe mit Ihrer Glatzen ähnlichen Frisur, dann hätten Sie eigentlich Karriere bei einem anderen Verein machen können und nicht unbedingt Jude werden müssen, um Karriere zu machen. Ich frage mich aber, da Sie nun Jude geworden sind, was man Ihnen weggeschnitten hat. Es scheint, dass ein Großteil des melzerGehirns amputiert wurde, sonst hätten Sie wohl nicht einen solch ekelhaften und bösartigen Artikel für die taz geschrieben. Warum die taz einen solchen Irrsinn veröffentlicht hat, hängt vielleicht damit zusammen, dass man vor wenigen Wochen in der Neuen Synagoge die Chefredakteurin dieser Zeitung als „Nazi-Hure“ bespuckt und beschimpft hat und ihr vom Podium vorgeworfen hat, gemeinsame Sache mit „israelischen Antisemiten“ zu machen. Dem zu entgegnen zeigt nun Frau Ines Pohl, dass sie eine brave Philosemitin ist, die selbst einem rasend gewordenen Generalsekretär der Juden – treffender wäre Zionisten - zu rasen erlaubt und damit anständige und vernünftige Juden dazu bringt, sich wieder einmal für ihre Vertreter zu schämen.

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Die Bilder gehen mir nicht aus dem Kopf

Der Anschlag der Israelis auf die Hilfsflotte ist eine Woche her - vergessen ist er noch nicht. Die Bilder gehen Matthias Jochheim nicht aus dem Kopf. Eine Woche nach dem israelischen Angriff auf die "Gaza-Solidaritätsflotte" fühlt sich der Frankfurter Allgemeinmediziner und Psychotherapeut vor allem erschöpft. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland hat er in vielen Gesprächen über seine Erfahrungen berichtet. Die große Anteilnahme, die ihm entgegengebracht wird, hilft ihm, das Erlebte zu verarbeiten.

Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW), war mit 600 anderen Friedensaktivisten an Bord der "Mavi Marmara", die im Verbund einer Flotte Hilfsgüter in den vom zionistischen Regime abgeriegelten Gaza-Streifen bringen wollte. In der Nacht vom 30. auf dem 31. Mai versah der Arzt bis vier Uhr morgens Wachdienst an Bord, bevor er abgelöst wurde und sich im Unterdeck schlafen legte. Eine halbe Stunde später wurde er durch einen lauten Knall geweckt. Wie sich herausstellte, hatten die Israelis ihren Angriff mit einer Schockgranate eingeleitet. An Bord brach Chaos aus. Schüsse fielen, Verletzte wurden ins Unterdeck gebracht, schließlich auch Tote. Jochheim und seine Mitstreiter reagierten geschockt: "Wir hatten mit allem gerechnet - mit Rangeleien, mit dem Einsatz von Schlagstöcken und Tränengas - aber doch nicht mit tödlicher Munition."

Von vermummten Soldaten werden die Friedensaktivisten auf das Oberdeck verfrachtet, wo sie, mit auf den Rücken gefesselten Händen und auf Knien hockend, ausharren müssen, bis die Schiffsflotte in den Hafen von Aschdod einlief. Während der Überfahrt seien er und seine Mitstreiter, die alle unbewaffnet gewesen seien, durch Schreie der Soldaten eingeschüchtert worden. "Mein Eindruck ist, dass die Israelis mit ihrer gewaltsamen Aktion, die weit über das Maß einer Selbstverteidigung hinausging, ein Exempel statuieren wollten", vermutet Jochheim. "Um weitere Unternehmungen, die Blockade des Gaza-Streifens zu durchbrechen, ein für alle Mal zu unterbinden."

Die langfristigen Folgen des Angriffs, bei dem neun Friedensaktivisten getötet wurden, sind noch nicht abzuschätzen. Für Jochheim ist jedoch klar, dass seine Organisation, die IPPNW, "sicher nicht mehr an Aktionen teilnehmen wird, bei denen wir fürchten müssen, dass Menschen sterben". Mit einer solchen Eskalation habe man auch bei der Teilnahme an der Gaza-Solidaritätsflotte nicht rechnen können, aber künftig werde man wohl noch vorsichtiger vorgehen. Jochheim glaubt jedoch nicht, dass das Kalkül der Israelis aufgeht. "Wir hoffen natürlich, dass sich durch die Aktion auf der Regierungsebene etwas verschiebt und der internationale Druck zu einer Öffnung des Gaza-Streifens führt", sagt er. "So könnte sich aus dem Bösen am Ende doch noch etwas Gutes entwickeln."

 

http://www.steinbergrecherche.com/10israelpalaestina.htm#Auschwitz

Thomas Immanuel Steinberg

Die Auschwitz-Lüge

Ein Mann an Bord der türkischen „Mavi Marmara” soll die israelische Aufforderung zum Beidrehen mit dem Satz beantwortet haben:

Halt’s Maul. Fahr zurück nach Auschwitz.

Shut up. Go back to Auschwitz.

Das behaupteten die israelischen Verteidigungsstreitkräfte mit einem Video-Clip über den Funkverkehr vor der Gaza-Küste. Als Teile der Presse mit triumphierenden Unterton darüber berichtet hatten, dementierten die israelischen Verteidigungsstreitkräfte ein wenig: Die Äußerung könne auch von einem anderen Schiff der Free-Gaza-Flotte stammen.

Tatsächlich fand der Funkverkehr auf einem offenen Kanal statt. Jeder Spinner oder Provokateur in Reichweite konnte sich unerkannt daran beteiligen. Die Free-Gaza-Funker erklärten überdies, sie hätten gar keinen solchen Satz gehört. Einmal mehr hat sich da wohl die israelische Regierung etwas über ihre Gegner zusammengelogen.

Einmal mehr hat sie jedenfalls getrieben, was ich seit 2003 beklage: die Rechtfertigung israelischer Raubzüge, Morde und Vernichtungskriege mit erneut drohender Vernichtung der Juden.

Diesen Ausbund an Verrottung weiter zu beschreiben, ist mir mittlerweile gründlich zuwider.

T:I:S, 9. Juni 2010

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/10israelpalaestina.htm#Auschwitz
 

Oh weh ISRAEL: Das sind deine Freunde – ehemalige Nazis und antisemitische Philosemiten

 Gaza-Flotte: Strafanzeige gegen Politiker der Linkspartei

 BERLIN (inn) - An Bord der "Mavi Marmara", die vor einer Woche von der israelischen Marine im Mittelmeer gewaltsam gestürmt wurde, befanden sich auch Politiker der deutschen Partei "Die Linke". Gegen sie hat nun der Herausgeber des deutsch-israelischen Onlinemagazins "haOlam.de", Jörg Fischer-Aharon, (ein ehemaliger Neonazi), Strafanzeige erstattet. Er führt gegen sie den Verdacht der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung an.

 

Die Anzeige, die Fischer-Aharon bei der Berliner Polizei eingereicht hat, richtet sich unter anderen gegen die beiden Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Anette Groth sowie den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Norman Paech. Hinzu kommen namentlich nicht genannte Personen, die eine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder sich dauerhaft in der Bundesrepublik aufhalten.

 

Als Begründung schreibt der Anzeigeerstatter, auf dem Schiff der "Free Gaza-Flotte" seien die israelischen Soldaten mit Schusswaffen, Äxten, Stahlrohren und Messern in der Absicht angegriffen worden, diese zu ermorden. Auch hätten die Aktivisten in Liedern und Sprechchören "Tod den Juden" und "Mohammeds Armee wird über die Juden kommen" skandiert. Vor der Enterung habe die Marine das Schiff über Funk mehrfach zum Anhalten aufgefordert. Der Kapitän habe mit Aussagen wie "Go back to Auschwitz" und "Don't forget 9/11" reagiert.

 

Des Weiteren weist Fischer-Aharon darauf hin, dass die Flotte maßgeblich durch die türkische IHH organisiert worden sei. Diese unterhalte enge Verbindungen zu verschiedenen Gruppen des internationalen Terrornetzwerkes. "Wie Dokumente des israelischen Außenministeriums sowie Recherchen des ZDF-Magazins 'auslandsjournal' belegen, hat die IHH in der Vergangenheit Spendensammlungen zum Ankauf von Waffen u.a. für die radikal-islamistische Organisation Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert, durchgeführt", schreibt der Herausgeber von "haOlam.de".

 

Fischer-Aharon fügt an, dass sich mehrere Teilnehmer der Flotte dazu bekannt hätten, in den Gazastreifen einsickern zu wollen. Dort hätten sie sich der Hamas anschließen und Terrorakte verüben wollen. "Die Hamas wird von der EU in der Liste terroristischer Organisationen geführt, sie erfüllt die Voraussetzungen des $ 129 a, Absatz 1und 2 StGB, sie ist auch der Definition des StGB eine terroristische Vereinigung", betont der Antragsteller.

 

In der Strafanzeige werden die Behörden aufgefordert, zu ermitteln, ob die deutschen Teilnehmer der Flotte von den Waffen auf den Schiffen gewusst haben könnten. Ferner sei zu prüfen, inwieweit sie an der Planung der "Hilfsflotte" beteiligt waren.

 

 

Von: E. Hausen
 
Offener Brief von Prof. Dr. Rolf Verleger, Vorsitzender der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

 

vor knapp zwei Jahren sagte mir ein Kollege, Psychologieprofessor aus Jerusalem, er sei sein ganzes Leben lang "links" gewesen, aber nun habe er die Nase voll. Er sei zu dieser Schlussfolgerung gekommen: Wenn Israel seine Ruhe nur dadurch haben könne, dass alles Leben in einer 15-Meilen-Zone um Israels Grenzen ausgelöscht würde, dann solle Israel dies tun.

Dasselbe - in etwas schlichterer Form ("Tod allen Arabern") - musste sich vor einem Jahr meine Tochter anhören, als sie in Tel-Aviv mit israelischen Bekannten von der Disko nach Hause fuhr.

 

Frau Dr. Merkel, die israelische Regierung lässt sich offen von solchen faschistischen Grundströmungen leiten: Demokratie ist nur etwas für Juden, Menschenrechte sind nur etwas für Juden, das Privileg, Opfer zu sein, ist nur etwas für Juden - alle anderen sind fundamentalistische Schurken, die es nicht besser verdient haben.

 

Diese nationalistische Blindheit lässt Israel vor offenen Verbrechen nicht zurückschrecken: Vor einem Jahr 1400 Einwohner Gazas umbringen - "alles Feinde Israels "; heute ein Schiff außerhalb israelischer Gewässer entern und die Besatzung massakrieren - "alles Antisemiten".

 

Die Jüdische Heimstätte sollte einmal ein Licht der Toleranz für alle Nationen Europas werden.

Was ist daraus geworden?

Sie, Frau Bundeskanzlerin, haben in den letzten Jahren freundlich zugesehen, wie sich der aus der Heimstätte entstandene Staat zu einem Schandfleck entwickelt hat, zu einem Schandfleck für sich selbst, zu einem Schandfleck für uns Juden, zu einem Schandfleck für die ihn unterstützenden Nationen des "Westens".

Das ist entsetzlich, und Sie, als gute Freundin Israels, haben nichts dagegen getan.

 

Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, glauben Sie wirklich, Sie würden Hitlers Verbrechen dadurch lindern, dass Sie heute zusehen, wie Israel zum faschistischen Rüpel degeneriert?

Stellen Sie sich den EU-Staaten nicht länger in den Weg, die begriffen haben, dass eine gerechte Lösung im Nahen Osten heute nur zu erzielen ist, wenn Israel die Regeln der Völkergemeinschaft akzeptiert.

 

Beenden Sie endlich den Boykott der rechtmäßig gewählten Hamas-Administration!

 

Hochachtungsvoll

 

Prof. Dr. Rolf Verleger

(Vorsitzender der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost" e.V.)

 

 

 

Anlage:

Glosse von Larry Derfner aus der Jerusalem Post vom 27.5.2010

 

http://www.jpost.com/LandedPages/PrintArticle.aspx?id=176618

Rattling the Cage: Living it up in Gaza

 

27/05/2010

Gaza is a paradise if Foreign Ministry statements are any indication.

 

Don’t you just wish you lived in Gaza? Don’t you just envy those people who get to raise their kids amid such abundance? Look at all the stuff they’ve got:

“Truckloads of meat, poultry, fish, dairy products, fruits, vegetables, milk powder, baby food, wheat and other staples arrive in Gaza on a daily basis,” said the Foreign Ministry in advance of the “Freedom Flotilla,” due to either reach Gaza or get intercepted by the navy today.

“Since the cease-fire in January 2009, well over a million tons of humanitarian supplies entered Gaza from Israel – that is almost a ton of aid for each man, woman and child in the Strip.”

A ton each! Somebody put those people on a diet! They get “most types of food,” said the IDF. Most types! Even pasta, ever since Sen. John Kerry went to Gaza last year and found that the IDF was banning pasta, and convinced army officials, softies that they are, to start letting it in.

But the story of life in Gaza gets even happier. In the first quarter of 2010, the IDF said, “Israel transferred 250 trucks of equipment for the UNRWA summer camp, including arts and crafts equipment, swimming pools, inflatable toys, ice cream machines, musical instruments, clothing, sports equipment, etc.”

They eat ice cream, they swim, they play music. Paradise! And look at this: “Special permission was granted to Gaza footballers to train in Judea and Samaria and compete in international matches abroad.”

We even let their soccer team out to play. It took special permission, but hey, for those guys and those fans, if that’s what it takes, that’s what it takes.

SO WHO are these goddamn Jew-haters and their boats, The Rachel Corrie – the “St. Pancake” they should call it. Who are these Nazi human rights organizations? And who is this John Ging, this terrorist who runs UNRWA in Gaza? “We recommend the world send ships to Gaza,” he says. “Breaking the siege on Gaza is possible.”

We should put him on a ship and sink it.

The UN. Anti-Semites, all of them. They try to make everything in Gaza look terrible. Read this garbage by the “UN Office for the Coordinator of Humanitarian Affairs, Occupied Palestinian Territory.” (“Occupied.” I love that.) They put out a report every week about how awful it is for the poor Palestinians. Look at this crap from their last one, for May 12-18:

“Imports of industrial fuel to operate the Gaza power plant further declined this week... this week’s figure represents 27 percent of the actual estimated weekly amount of fuel required for the power plant to operate at full capacity. As a result, the majority of the population continues to experience power cuts of eight to 12 hours per day, forcing them to rely on generators run by fuel... These generators, which are imported largely through tunnels under the Gaza-Egypt border, can be unsafe... [A] generator fire broke out inside a house this week, killing two members of one family and injuring five others. Since the beginning of the year, 31 Palestinians have been killed and 41 others injured in generator-related incidents.”

They’re not careful – that’s our fault? They probably started the fires on purpose to blame it on Israel. Here’s some more garbage:

“Quantities of imported cooking gas also further declined this week... representing only 64% of the average weekly needs... As shortfalls continue, the rationing scheme for cooking gas, introduced in November 2009, remains in place.”

Oh, too bad, they won’t be able to heat their ice cream. A tragedy. Now look what big, bad Israel is doing to the poor fisherman in Gaza:

“Israeli restrictions on Palestinian access to fishing areas beyond three nautical miles from shore also continued to be enforced; in at least two incidents this week, Israeli naval vessels opened ‘warning’ fire toward Palestinian fishing boats, forcing them ashore.”

Do we know these “fishermen” aren’t really terrorists? Can we take a chance? Nobody got killed, did they? Oh, but wait, now read this from the last weekly installment of the UN Protocols of the Elders of Zion:

“Israeli forces shot and killed one elderly Palestinian civilian and injured another one in two separate incidents near the Gaza-Israel border... On 14 May, Israeli forces positioned on the border east of Jabalya shot and killed an elderly Palestinian man while he was visiting the grave of his wife in a cemetery located in the area. In a separate incident, Israeli forces opened fire toward a group of Palestinians collecting rubble near the border, injuring one of them. Israeli forces continue to enforce access restrictions in the ‘buffer zone’ by opening ‘warning’ fire toward people entering the area, affecting farmers and workers, and leveling lands in border areas.”

Well, maybe if the terrorists in Gaza didn’t keep trying to get near the fence and kill our soldiers, we wouldn’t have to shoot old men in cemeteries and kids collecting rubble, would we? (Rubble? They have swimming pools, arts and crafts, musical instruments, and spend their time looking through rubble? A fat lot of good it does trying to help those kids.)

They’re terrorists, doesn’t everybody understand? They try to kill us and we never did anything to them. We got out of Gaza, remember? There’s no more occupation. Finished!

And now the Jew-haters are coming with their boats and their food and their medical aid – to make us look bad! That’s all they want to do. They don’t care about the people in Gaza. The people in Gaza don’t even care about the people in Gaza, about their own children. Only we do. Only Israel cares about those people. Look at all the things we do for them. And the world doesn’t appreciate it. Well, what do you expect?

I only wish somebody would treat us Israelis like we treat people in Gaza.

It’s too bad; we’d give the world a real lesson in how to show appreciation.

 


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