Wer ist Antisemit?
Grundsätzlich möchte ich zur Behauptung der Gegenseite, dass auch Juden Antisemiten sein können, folgendes sagen: Die Richtigkeit einer solchen Behauptung ist nicht absolut, sondern hängt einzig und allein davon ab, wie man „Antisemitismus“ definiert. Wenn man es so definiert, wie es Broder und seinesgleichen tun, und wie es in den letzten Jahren Mode geworden ist, dass nämlich jeder, der gegen die Politik des Staates Israel etwas einzuwenden hat, automatisch ein Antizionist und ergo auch ein Antisemit ist, dann sind in der Tat viele Juden „Antisemiten“, weil sie sich mit der Politik Israels kritisch auseinandersetzen. Das kann aber nicht richtig sein. Antisemitismus ist die Feindschaft gegen Juden, nur weil sie Juden sind und Antisemitismus endet bei dem Bestreben die Juden zu vernichten. Ich will nicht abstreiten, dass es im Verlauf der Geschichte, und da sind uns einige Fälle aus dem Mittelalter bekannt, auch einzelne pathologische Juden gegeben hat, die sich so verhalten haben, aber mir persönlich ist kein einziger Jude bekannt, auf dem diese Interpretation des Antisemitismus zutrifft oder auch im geringsten zutreffen könnte. Es handelt sich immer wieder um die Absicht berechtigte oder meinetwegen auch unberechtigte Kritik an der Politik Israels im Keime zu ersticken indem man den Kritiker sofort mit dem schlimmsten beschimpft, was unsere Gesellschaft heutzutage hergibt: Antisemit zu sein, selbst wenn es sich um Juden handelt.
Die Vorwürfe der Gegenseite erinnern mich an die Geschichte von dem Mann, dem man immer wieder vorwirft, dass seine Schwester eine Hure sei, obwohl er immer wieder beteuert, dass er keine Schwester hat.
So ist es mit den diffamierenden Behauptungen, ich sei ein „Antisemit“, eine Behauptung, die so absurd ist, dass ich gar nicht weiß was ich dazu sagen soll. Evelyn Hecht-Galinski, der man ähnliches vorwirft, sagte dazu: „Da kann ich also wirklich nur müde darüber lächeln.“ Ich würde auch gerne müde darüber lächeln, wenn es hier nicht um den Versuch ginge, mich fertig zu machen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Grundsätzlich muß ich auch feststellen, dass ich seit mehr als 30 Jahren Bücher verlege und in dieser Zeit mehr als hundert verschiedene Autoren verlegt habe. Und selbstverständlich verhält es sich so, was übrigens auch auf fast allen anderen Verleger passt, dass es meine Aufgabe ist den Autoren ein Forum für ihre Meinung zu schaffen und dass ich mich nicht mit jeder einzelnen Meinung meiner Autoren identifizieren kann und muß.
Und was Israel betrifft, so halte ich mich an dem, was heute in der israelischen Zeitung HaAretz zu lesen war: Israels Existenz steht nicht zur Diskussion – Israels Politik darf und soll kritisch beurteilt werden.
Nicht nur Broder ist „Sohn jüdischer Holocaust-Überlebender“. Auch ich bin Sohn jüdischer Holocaust-Überlebender. Und so wie Broder sich mit den Erscheinungsformen von Antisemitismus und Antizionismus seit Jahrzehnten beschäftigt, so beschäftige ich mich auch damit und mit den Erscheinungsformen und Folgen der israelischen Besatzungspolitik in Palästina. Es mag sein, dass man zwischen Antisemitismus und Antizionismus „schwerlich trennen“ kann, aber genau das versuche ich, nämlich zu trennen. Denn Kritik an Israels Politik ist nicht zwangsläufig Antisemitismus und schon gar nicht, wenn diese Kritik von Israelis und Juden geäußert wird, denen die Existenz des Staates am Herzen liegt. Fast alle Israel-kritischen Autoren, die ich verlegt habe, sind entweder Israelis oder Juden, die aus Liebe zum Land oder aus Achtung vor der jüdischen Ethik das kritisieren, was ihrer Meinung nach zu kritisieren wäre. Und es ist nicht überraschend, sondern gängige Wortwahl, dass diese Menschen immer wieder mit dem Vorwurf des Antisemitismus diffamiert werden.
Es ist richtig, dass die Bücher von Dr. Hans-Joachim Meyer, aber auch Simcha Flapan, Lia Nirgad, Gideon Levy, Ury Avnery, u.v.a. provokant und kontrovers sind. Darf denn nur Herr Broder „polemisch und ohne Rücksicht“ schreiben? Seit Jahren werden diese Autoren und noch viele andere von Broder beleidigt und diffamiert. Zu keinem Zeitpunkt hat Broder eine sachliche Auseinandersetzung um Thesen und Fakten gesucht. Im Gegenteil, er hat immer nur die Diffamierung der Person im Vordergrund gehabt (siehe sein verlorener Prozess gegen Prof. Bodeman! Oder Hecht-Galinski!). Es ging ihm niemals um eine Auseinandersetzung in der Sache oder um eine „geistige Auseinandersetzung“, sondern immer nur um die Diffamierung von Personen und das tut er bis heute. Zurzeit laufen weitere Beleidigungsprozesse gegen Broder.
Meyer schreibt in seinem Buch: „Die früheste Ursache für den Antisemitismus liegt im Judentum selbst.“ Das ist keine antisemitische Aussage, sondern der Versuch die Wurzel des Antisemitismus zu erklären. Im Übrigen finden wir diese Meinung auch bei den berühmten jüdischen Historikern Graetz und Dubnow, die das schon im 19ten Jahrhundert schrieben. In der antiken Welt, die gegenüber Religionen sehr tolerant war, ist es eben aufgefallen, dass die Juden sich und ihre Religion als etwas besonderes sahen und das Wissen um die Religion und um die verschiedenen Riten und Bräuche geheim gehalten hatten. Hier ist die Wurzel der Feindschaft begraben und hier muss man ansetzen. Broder setzt sich mit dieser Behauptung nicht auseinander sondern behauptet einfach sie sei antisemitisch.
Ich kann nicht akzeptieren, dass Kritik an Juden oder am Judentum automatisch antisemitisch ist. Wie heutzutage Kritik an Israel automatisch antisemitisch sei. Antisemitisch wäre es, wenn man die Vernichtung und Ausrottung der Juden verlangen würde, allein deshalb, weil sie Juden sind. Alles andere sind Thesen, mit denen man sich auseinandersetzen kann, die man richtig oder falsch halten kann. Aber Broder setzt sich nicht mit diesen Thesen auseinander, sondern macht es sich sehr leicht indem er behauptet, dass sie antisemitisch seien, nicht mehr und nicht weniger.
Broders Anwalt Hegemann schreibt: „Melzer vergleicht (in seinem Leipziger Vortrag) die Situation im heutigen Israel mit der in Deutschland kurz nach der Machtergreifung 1933.“
Ich habe in Leipzig keinen Vortrag gehalten und die o.g. Behauptung stammt nicht von mir, sondern aus dem Vortrag von Herrn Meyer, was im Schriftsatz früher auch erwähnt wird.
Weiter macht mir Hegemann zum Vorwurf, dass meine bzw. Meyers Worte von „arischen Antisemiten“ missbraucht und instrumentalisiert werden könnten, für Interessen, die eigentlich nicht meine sein können.
Mit der Gefahr „missbraucht und instrumentalisiert“ zu werden, muss auch Broder mit seiner meistens scharfen und unerträglichen Polemik leben. Was Broder auf der Internetseite www.achgut.de veröffentlicht hat würde „arische Antisemiten“ viel mehr als nur erfreuen. Er schreibt, dass Prof. Dr. Rolf Verleger nach Aussage von Herrn Arno Hamburger von der jüdischen Gemeinde in Nürnberg, ein „Volksschädling“ ist. Darüber würde sich doch jeder Antisemit besonders freuen.
Broder nimmt hier Rechte für sich in Anspruch, die er anderen verweigert und für die er andere diffamiert. Auch ich und meine Autoren müssen damit leben Beifall von der falschen Seite zu bekommen. Deshalb werden wir uns aber nicht unsere Meinung verbieten lassen. Und im Übrigen habe ich bis heute nicht feststellen können, dass das so ist. Meine Thesen sind nicht „antizionistisch“, sondern richten sich gegen Erscheinungsformen in der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern, die wir, die ich, als Unrecht und unklug halte und gegen die ich protestiere. Ich trete nicht ein für die Eliminierung des Staates Israel, in dem ich aufgewachsen, zur Schule gegangen bin, in der Armee gedient habe und wo der größte Teil meiner Familie lebt. Ich schäme mich nur für die Art und Weise wie Israel mit den Palästinensern umgeht und kann dazu nicht schweigen.
Broder und seine Freunde versuchen aus mir und meinen Freunden immer wieder und bei jeder Gelegenheit einen Antisemiten zu machen, wohl wissend, dass der Vorwurf des Antisemitismus im heutigen Deutschland ein sehr übler und ehrverletzender Vorwurf ist.
Broder bzw. sein Anwalt versuchen den Eindruck zu erwecken, ich würde nur „antisemitische“ Bücher verlegen und für sie ist jedes Buch, das sich kritisch mit Israels Politik beschäftigt, ein antisemitisches Buch. Wenn man aber die Liste der Bücher sieht, die ich in den letzten zwei Jahren verlegt habe, dann findet man darunter Titel wie:
Das Judentum – Eine volkstümliche Darstellung, Jiddische Liebeslieder, Neun Tore – Das Geheimnis der Chassidim, Talmud-Lexikon, Khazaren – Das vergessene Großreich der Juden, Schabbat – Religion und Ritus eines polnischen Juden, Albert Einstein – Über den Frieden, Frieden heute – Visionen und Ideen, Albert Einstein – Aus meinen späten Jahren, Heinrich Heine – Bekenntnis zum Judentum, Georg Langer – Die Erotik der Kabbala u.a. Alles Bücher, die über jeden Verdacht antisemitisch zu sein erhaben sind.
Hegemann wirf mir vor „Bücher mit antisemitischen Inhalten zu verlegen.“ Das ist nicht nur absurd, sondern widerlich und böswillig und natürlich Unsinn. Meine Autoren sind u.a. Israelis, deren Bücher auch in Israel erschienen sind. Dort hat man sich mit den Inhalten auseinandergesetzt. Kein Kritiker hat behauptet, dass die Bücher „antisemitisch“ seien, nur weil sie sich kritisch mit der gängigen Politik beschäftigten. Solche Bücher sind kein Einzelfall in Israel und wenn man der Logik von Broder/Hegemann folgen wollte, dann leben in Israel zigtausende von Antisemiten, und sogar ehemalige Minister und Parlamentsangehörige wären Antisemiten. Das ist Unsinn.
Und diese unselige Auseinandersetzung in den USA ist ebenso unsinnig wie komisch.
Wie oft ist Arafat mit Hitler verglichen worden, wie oft hat man der PLO oder heute der Hamas vorgeworfen, sie würden ein neues Holocaust vorbereiten. Vergleiche mit den Nazis und dem Holocaust sind immer wieder gemacht worden, von allen Seiten, zuletzt vor wenigen Tagen anlässlich des Besuches der Deutschen Bischöfe in Israel. Von israelisch-jüdischer Seite ist man dann sehr schnell und leichtfertig bei dem Vorwurf des Antisemitismus.
Wenn Herr Meyer, der die Jahre 1933-1938 in Deutschland erlebt hat, die Art und Weise, wie in diesen Jahren Juden entrechtet und aus dem gesellschaftlichen Leben entfernt worden sind, mit der Entrechtung der Araber im heutigen Staat Israel vergleicht, dann ist das ein durchaus legitimer Vergleich von jemanden, der es am eigenen Leib erlebt hat. Ich kann darin nicht „Antisemitismus“ erkennen. Antisemitismus wäre es nur dann, wenn Herr Meyer als Schlussfolgerung verlangen würde, dass man alle Juden liquidieren sollte, weil sie Juden sind. Das tut er nicht. Er kritisiert nur eine Politik, und das wird man doch noch dürfen, auch wenn man sich irren sollte.
„Schmähkritik liegt nach der Rechtsprechung erst dann vor, wenn nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache im Vordergrund steht, sondern die Diffamierung der Person.“ Genau das aber trifft auf Broder zu. Man muss nur seine eigenen Beiträge in „Schmock der Woche“ lesen. In Fall Prof. Bodemann ist er sogar verurteilt worden Schadenersatz zu zahlen. Denn Behauptungen wie: „Bodemanns Gehirn ist flach wie eine Pizza“ sind in der Tat keine Auseinandersetzung in der Sache. Und permanente Wiederholung, dass ich und andere Menschen Antisemiten seien, nur weil wir eine andere Meinung bezüglich dessen haben, was sich in Israel ereignet, ist auch keine Auseinandersetzung in der Sache.
Evelyn Hecht-Galinski sagt in einem Interview mit dem DLF: „Ich habe mir das Lebensmotto meines Vaters zu Eigen gemacht: Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen.“ Das war übrigens auch das Lebensmotto meines Vaters und vieler Väter. Deshalb können Evelyn und ich und viele andere nicht schweigen zu dem Unrecht, das wir seit vielen Jahren sehen. Broders Motto dagegen ist: „Es stimmt: Die Israelis sind Täter. Es macht aber Spaß Täter zu sein.“ Damit werde ich mich niemals identifizieren können. Und da Broder das weiß, versucht er gar nicht sich mit mir und den anderen auseinanderzusetzen, sondern versucht uns mundtot zu machen.
Es gibt inzwischen weltweit Gruppen, die so denken wie ich. In Deutschland hat sich erst vor kurzem eine Gruppe etabliert, um den noch Mitglied des Direktorium des Zentralrats, Prof. Dr. Veleger, die auf das Unrecht der israelischen Politik aufmerksam macht und sich davor distanziert. Innerhalb kurzer Zeit hat diese Gruppe mehr als 8000 Unterschriften gesammelt.
Herr Prof. Verleger schreibt: Die Führung des Zentralrats lebt in einer abgekapselten Welt, bekommt aber viel Bestätigung von den Honoratioren und Politikern, mit denen sie zu tun haben. Natürlich ist auch Prof. Verleger von Broder diffamiert und beleidigt worden.
In der heutigen Ausgabe der israelischen Zeitung HaAretz wird Benjamin Netanjahu, der Oppositionsführer im israelischen Parlament, gefragt:
„Steht Israel heute vor einem erneuten Holocaust?“
Antwort: „Ich denke, dass man diesen Holocaust bremsen kann. Die Lage ähnelt der von 1938. Es gibt wieder eine Ideologie, die sich mit Waffen aufrüstet, um einen beträchtlichen Teil des jüdischen Volkes zu vernichten.“
Will Herr Broder auch behaupten, dass Netanjahu ein Antisemit ist?
Israelische Politiker vergleichen immer wieder mit dem Holocaust ohne sich dabei was zu denken. Wenn aber unsereins mit dem Holocaust vergleicht, dann ist es Antisemitismus. Dies ist nur ein Beispiel von unzähligen Beispielen. Der Vergleich mit dem Holocaust oder mit dem Dritten Reich ist in Israel für Israelis kein Tabu.
Wieso regt sich keiner aus der Gruppe um Broder über solche Vergleiche, dafür aber über die Bischöfe Hanke und Mixa, die während eines Besuches in Ramallah die Situation dieser Stadt als Ghetto bezeichnet haben. Mag sein, dass das nicht stimmt und mag sein, dass sie übertrieben haben. Aber muss man sie gleich als „Demagogen und Antisemiten“ beschimpfen und beleidigen? Kann man sie nicht in einer sachlichen Auseinandersetzung, davon überzeugen, dass der Vergleich falsch ist? Offensichtlich nicht. Warum sich sachlich auseinandersetzen, wenn man auch diffamieren und beleidigen kann. Und warum darf Broder Gaza mit einem KZ vergleichen? Weil es wahr ist.
Schließlich möchte ich betonen, dass ich als Verleger ganz besonders für Meinungsfreiheit eintrete und auch für das Recht von Henryk Broder seine Meinung frei zu vertreten, auch wenn sie falsch sein sollte. In der Auseinandersetzung mit mir habe ich aber zu keinem Zeitpunkt sachliche Argumente von Herrn Broder vernommen, sondern immer nur Beleidigungen und persönliche Diffamierungen. Ich bin jederzeit bereit mich mit Herrn Broder politisch, sachlich über Antisemitismus, Antizionismus, Israel und Palästina auseinanderzusetzen. Ich habe aber zu keinem Zeitpunkt feststellen können, dass er tatsächlich daran interessiert ist.
-
|Registered |2010-03-01 03:05:48 D.ArndtWenn Alan Dershowitz Richard-Goldstone schon als Moser beschimpft, also als „Verräter am jüdischen Volk“, den zu vernichten religiös-zionistischen Yeshiva-Schülern ausdrücklich erlaubt ist, dann sollte jedem klar sein, dass manche Zionisten bestimmen wollen, wer sich Jude nennen darf und wer nicht. Zionismuskritische, linke Juden sind oftmals auch nicht religiös, nur kann man sie deshalb als Antisemiten abstempeln? Anscheinend las ich in der letzten Zeit nur noch Bücher von Antisemiten. Norman G.Finkelstein, Ilan Pappe, Lenni Brenner, Israel Shahak u.s.w.
-
|84.61.72.xxx |2010-06-06 23:03:15 Ali K.Ich möchte darauf hinweisen das zionistische Juden, die deren gleichen als AntiSemit abstempeln, in (für meine Verhältnisse) dem Nazi-Regime im dritten Reich kaum unterscheidet.
Ich hoffe hier fühlt sich keiner persönlich angegriffen, denn das ist nicht meine Absicht.
Dennoch sollte man aufmerksam verfolgen das Israel, die "Medien" so zensiert und zurecht schneidet und keine "ehrliche" Pressefreiheit, sprich Meinungsfreiheit stattfinden darf ohne als ein Antisemit dargestellt zu werden sehr traurig ist.
Es ist keineswegs unterschiedlicher als zum Nazi-Regime in damaliger Zeit, wo man (entschuldigt mich) als böser "Jude" beschimpft wurde oder Judenfreund, wenn man mit den Gen degenerierten in der Politik nicht mitgezogen ist.
Was mich sehr beunruhigt zugleich in Wut versetzt ist: Warum duldet, der mächtigste, sich selbst ernannte Friedensstifter Staat und beschützer zu gleich, die illegale Aktionen gegen die Internationale Gemeinschaft Israel's und steht s...



